Hilfe! In allen Einzelheiten.
Mein Entrecht- und Wegschliessverfahren [Link angepasst] [Korrektur]
Felix Longolius, das ist mein Name, und mit dem rufe ich jetzt:
Nun, mal das alberne beiseite lassend muss ich nur bekraeftigen, das ich im Oktober dem PK23 in Hamburg mitteilte (bruest), dass die Gesellschaft in einem abscheulichen, armseligen Zustand ist. Geld, so sage ich es Euch, hat alle anderen Kommunikationsmittel in den Schatten gestellt. Und, so wenig beispielhaft mein Leben sein kann. So viel zu arbeiten, dass ich keine Zeit habe um Geld zu verdienen hat mich in "Schoene Neue Welt"- bis "1984"- bis "Wir"-Manier in die Haende der Zwangsmedikation getrieben.
So etwas ist gar nicht so dramatisch. Man verzichtet halt auch den dritten Tag darauf etwas einzunehmen und wird dann gespritzt. Wenn man das nicht will und so etwas wie "passiven Widerstand" leistet, kann dabei schon mal ein Knie verdreht werden oder ein kleines Kurzzeittrauma entstehen. Also, immer schoen Geld verdienen oder die Pillen nehmen.
[Korrektur] Da waer ich lieber im Gefaengnis. Habe ich auch in der vollstationaer geschlossenen Psychiatrie gesagt. In der vollstationaeren geschlossenen Psychiatrie habe ich gesagt, dass ich lieber im Gefaengnis waere. [/Korrektur, 4. Maerz 2011] Da hat man naemlich mehr Rechte.
- Ein Dr. Obermedizinalrat besucht mich. Er weckt mich und sagt mir ich habe Denkstoerungen.
- Ich soll zu einem Betreuungsverfahren Stellung beziehen.
(191010_Bitte_um_Stellungnahme_AG-Hamburg.pdf) - Ich beziehe Stellung.
Weil ich da nicht mehr wohne, wo die Bitte um Stellungnahme hingesendet wurde, erhalte ich sie nur zufaellig und fuenf Tage zu spaet. Ich antworte dafuer per Fax.
(011110_Widerspruch_Betreuungsverfahren_AG-Hamburg.pdf) - Ein Mitarbeiter eines Gesundheitsamts steht offenbar irgendwann vor einer Tuer hinter der er mich vermutet - mit einer gesetzlichen Tante. Ich erfahre davon erst viel spaeter. Meine Tante haette mir zwar am selben Abend von dem phantasievollen Herrn erzaehlen koennen, hat die aber nicht.
(061110_Bezirksamt_Altona_Vorermittlung.pdf) - Am selben Tag wird mir eine Rechnung fuer das Fax vom 1. November gestellt. Das ist nicht uninteressant, weil das doofe Gericht erst nicht sagen wollte, dass das Fax angekommen ist, glaube ich.
(061110_(Rechnungsdatum)_Abrechnung_Fax_AG-Hamburg.pdf) - Das Amtsgericht laedt mich. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon mal da. Eigentlich um die Beendigung des Verfahrens in Erfahrung zu bringen (Das ist sehr anstrengend wenn einen alle fuer unselbstaendig halten). War aber nicht.
(151110_Ladung_AG-Hamburg.pdf) - Ich frag also, ob ich in diesem obskuren Verfahren mal in die Akten gucken darf. Darf ich. Ist ja ein Rechtsstaat.
(191110_Antwort_Anfrage_Akteneinsicht_AG-Hamburg.pdf) - Ich fahre zur Anhoerung. Ich will das nicht und denke das wird wahrscheinlich voll (5 od. 6 Leute sind geladen). Also will ich aus dem Anhoerungsraum streamen. Vodafone hat aber einen wap-Tarif fuer mich bereit (inzwischen weiss ich mehr) und das funktioniert nicht.
- Der Richter (wir waren dann zu zweit) hat sich entschieden. Auch, dass er mich nach meinem streaming-Rucksack gefragt hat und nicht ich ihm nach der Anhoerung dazu erzaehlt habe.
(251110_Beschluss_Betreuung_AG-Hamburg.pdf) - Ich widerspreche natuerlich. Will ja keine Betreuung und vor allen Dingen nicht wo ich so eine Art Aktionskuenstler geworden bin.
(291110_Widerspruch_Beschwerde_Beschluss_AG-Hamburg.pdf)
(291110_Widerspruch_Beschwerde_Beschluss_AG-Hamburg_Anhang_1.pdf) - Ich habe Hunger und fahre zum Kassenaerztlichen Notdienst. Denen ist meine Krankenkassenkarte viel wichtiger als meine Gesundheit, glaube ich und ich gehe zum Krankenhaus. Da erstellt man einen Arztbrief, glaube, so heisst das.
(091210_Arztbrief_UKE.pdf) - Das Landgericht will mich sprechen.
(091210_Ladung_LG-Hamburg.pdf) - Ich will mal sehen, ob mein Fax inzwischen nach einem Monat und acht Tagen angekommen ist. Es ist da! Juhu. Ich schreibe dem Richter einen Brief.
(101210_Widerspruch_Beschwerde-Zusatz_fuer_LG_Hamburg.pdf) - Das Landgericht hat kein Einsehen. Statt einer Aufwandsentschaedigung gibt es Luegengeschichten ueber die Anhoerung. Darauf bestehe ich. Wir haben uns gar nicht so schlecht unterhalten. Aber der Richter darf ja mit der Polizei und so. Ihr wisst.
(151210_Beschluss_Betreuung_LG-Hamburg.pdf) - Ich lass mich nicht beirren. Der Herr H. der mich betreuen soll ist informiert, dass er mir nur helfen kann indem er sich der Betreuung widersetzt. Ich habe zu tun, bis Anfang Januar eine Bleibe, Karlsruhe laeuft nicht weg. Keine Panik.
- Die Bleibe ist nicht mehr verfuegbar. Ich fackel zwei Tage und fahre los.
- Die Bahn hat Probleme. Ich werde etwas unkonzentriert. Ich habe drei Tage Verspaetung. Es ist Weihnachten. bis 13 Uhr nach Karlsruhe zu kommen um Buerger der Stadt zu werden wird unwahrscheinlich. Ich bleibe stehen.
- Das naechste mir verfuegbare Dokument in dieser illustren Runde ist ein Unterbringungsbeschluss.
(271210_Beschluss_gesetzliche_Unterbringung_AG-Essen.pdf) - Ich lebe erwartbar und stelle Beschwerde.
(020111_Beschwerdeschrift-AG_Essen.pdf) - Man telefoniert bei Gericht einmal mit der so netten Aerztin und "hilft nicht ab", wie das mir nun schon wohlbekannt heisst.
(040111_Nichtabhilfe_Beschwerde_AG-Essen.pdf) - Die Sache geht, wie sich das gehoert, zum Landgericht.
- Das Landgericht fragt beim Krankenhaus mal an. Ist das noetig? und so.
(050111_Anfrage_aerztliche_Stellungnahme_an_KEM_LG-Essen.pdf) - Ich will Akteneinsicht. Die Aerzte tun, als waer ich gefaehrdet, gefaehrlich oder hochintelligent und haette Schmerzensgeld verdient. Sie wollen eine Bestaetigung vom Gericht, dass ich Akteneinsicht nehmen darf.
(070111_Anfrage_Bestaetigung_Moeglichkeit_Akteneinsicht.pdf) - Man bestaetigt.
(070111_Akteneinsicht_Bestaetigung_Moeglichkeit.pdf) - Es passiert nichts. In einer Freiheitsentzugssache vergehen nun schon acht Tage ohne Ergebnis. Gibt man mir Recht, wurde ich nun schon acht Tage quasi entfuehrt. Akteneinsicht ist auf Grund der Aerzte immer noch nicht moeglich (Kein Personal um mich zu begleiten).
(100111_Nachfrage_zu_Beschwerde-Verhinderung_Akteneinsicht_durch_KH.pdf) - Das Landgericht schickt mir Akteninhalte per Fax. Ich hasse Improvisationen vor Gericht.
(110111_Auszuege_aus_Akte_LG-Essen.pdf) - Eine Gefahr, dass das Krankenhaus kein Schmerzensgeld zahlen will ist nicht von der Hand zu weisen. Ich ergaenze meine Beschwerdeschrift.
[Link angepasst] (120111_Beschwerdeschrift-Zusatz_fuer_LG_Essen.pdf) [/Link angepasst, 26. Februar 2011, 23:32h] - Ich darf inzwischen mal raus und reiche beim Landgericht Verfahrensbeschwerde ein.
(140110_Verfahrensbeschwerde_LG-Essen.pdf) - Vorher schaffte ich es noch mir ein Fax von dem Beschluss des Landgerichts zu besorgen.
(130111_Beschluss_LG-Essen.pdf) - Ausserdem habe ich einmal mit der Verfahrenspflegerin telefoniert. Ein [Korrektur] bratzhirn Bratzhirn [/Korrektur, 26. Februar 2011, 23:32h] sondergleichen.
(130111_Entbindung_Verfahrenspflegerin.pdf)
Die geschlossene Station durfte ich uebrigens nur verlassen, nachdem ich zwei Tage unter Beweis stellen durfte, dass ich mich nicht entfernen werde bevor ich soll. Ein Mitpatient hatte mich auf der Station gewuergt und ich glaube die Polizei hat ein gutes Wort fuer mich eingelegt, nachdem ich ihr die Situation geschildert habe.
Sonstige Ergebnisse aus 4 Wochen geschlossener, bzw. einfacher gesetzlicher Unterbringung:
Und nur fuer kurze Zeit:
- 000000_Weltpolizei_Theaterstueck.pdf


